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Ritchie






Name

Ritchie

Bedeutung des Namens

Reich, Stark, Anmutig, Königlich

Rasse

English Cocker Spaniel

Geschlecht

Männlich, kastriert

Geburtstag

07. November 2011

Farbe

Rot

Fell

Kurz

Grösse

41cm

Wesen

Sanft, fröhlich, "hibelig", lernfreudig

Katzen

Können mit im Haushalt sein

Besonderheit

Lange Wimpern

Stärke

Unbeschwertheit/unbekümmertheit, offenheit

Liebe ich

Menschen

Mag ich gar nicht

Wenn Leute und Hunde einfach so auf mich los stürmen

Stöbertrieb

Ist vorhanden

Mühe habe ich noch......

.....mit dem Alleine-Bleiben


06. April 2014

Jetzt ist es genau eine Woche, seit Ritchie bei uns eingezogen ist. Wir haben viel erlebt in dieser Woche. Aufregendes, als ich gleich, kurz nachdem wir daheim angekommen waren, unter seinem rechten Lockenohr - oh Schreck ..:) - beim Kraulen einen Zeck entdeckt hatte. Alles war parat für ihn, an alles hatte ich gedacht, nur nicht an diese dumme Zeckenzange. Nach einigem Telefonieren kam Jan's Freundin mit ihrer Mutter. Ich war so nervös. Die vielen unbekannten Gesichter. Gerüche, Eindrücke. Und das in den ersten Stunden am neuen Diheime! Aber Ritchie war die Coolness in Hunde-Person. Hat sich von Jan's Schwiegermami sogar mit den Fingern den Zeck entfernen lassen ( samt ein paar Häärli ) ohne mit seinen schönen Wimpern zu zucken. Er hat nicht einmal gebellt als er fünf Leute um sich hatte, die sich alle um ihn kümmerten und besorgt waren. Wir haben jetzt eine Woche intensiv das Haus und unsere Gegend gemeinsam erkundet. Waren auch mit dem Auto unterwegs. Haben schon viele andere Hunde getroffen. Ritchie kennt nun bereits einige Hunde aus der Nachbarschaft. ( und sie ihn ) und geht schon ziemlich entspannt an ihnen vorüber. Leute die nicht einsehen wollen, dass Ritchie es nicht mag, wenn man ihn beim ersten Mal ihn partout streicheln muss, werden fest angebellt! Und das ist gut. Er ist kein Plüschtier, sondern ein Wesen, mit eigenen Bedürfnissen. Und diesen Respekt hat er verdient. Leider vergessen das viele Menschen. Die ganze Familie hat Ritchie fest ins Herz geschlossen und er sie ebenfalls. Er hat viele neue Menschen kennengelernt. Wir staunen immer wieder wie toll er sucht, bringt, bleibt, sich unbändig freut, relaxt, geniesst. Gestern hatten wir unseren ersten Schmuddelwetterspaziergang. Ritchie lässt sich so geduldig in der Wanne seine Pfoten, seinen Bauch und seine Ohren abduschen. Die anschliessende Trockenprozedur ist ein wahres Fest für ihn! Er hat ein riesiges Badetuch am Boden, in dem er sich genussvoll wälzt, hineinspringt, rollt, ein- und auswickelt, ausgiebigst. Wellness pur! Am Samstag waren wir beide das erste Mal gemeinsam im Büro, um Ritchie's Plätzli einzurichten und schon einmal einen ersten Eindruck von den Räumen und Gerüchen zu bekommen. Heute gehen wir noch einmal hin, bevor es am Montag wieder gilt, neue Menschen kennenzulernen.

30. März 2014

 
 Ritchie hält bereits Ausschau!

27. März 2014

Zum zweiten Mal hat uns Gabi diese Woche besucht. Ritchie hat sie freudig begrüsst. Gabi und ich haben einiges zu Besprechen gehabt. Das heisst, ich habe vorallem geredet, erklärt und gezeigt. ;-)
Ritchie hat die Streicheleinheiten von Gabi sehr genossen. Ein richtiger "Mann". Der weiss, was schön ist.
Und heute haben Ritchie und ich zusammen Gabi besucht. Somit hat Ritchie sein neues Zuhause schon mal anschauen und beschnuppern können. Irgendwie war der Keller für Ritchie wichtig. Auf jeden Fall ist er die Treppe runter und hat sich da genau umgesehen. Ob da wohl feine Sache aufbewahrt werden?
Und so kommt es, dass Ritchie schon bald umziehen darf. In sein eigenes neues "Dihei". Zu seiner neuen Familie.

24. März 2014

Ein Termin jagt den anderen. Und in den nächsten Tagen wird es so weiter gehen.
Ritchie hatte Besuch. Ritchie und ich haben einen ganz tollen Eindruck von der Person. Wir können uns beide gut vorstellen, dass sie das neue Frauchen von Ritchie wird.
Ein Coiffeurbesuch war heute noch auf dem Plan. Für Ritchie gab es im Salon zu Beginn wieder so viel zu riechen. Er konnte fast nicht aufhören damit. Diese vielen verschiedenen Hundegerüche. Er ist ganz abgetaucht in die Welt der Düfte. Er ist wirklich wie weg, in einer anderen Welt.
Ritchie hat beim Fellkürzen gut mitgemacht. Wir haben ihm nur kurz die Maulkorb angezogen, als die Ohreninnenseite mit der Elektroschere geschnitten wurde. Es hat da nämlich so aus dem Apparat geblasen, und das laute Motorengeräusch so nahe am Ohr.........das hat Ritchie irritiert. Und so haben wir uns entschieden, dass es entspannter für uns alle ist, wenn wir kurz den Maulkorb anziehen. Ritchie, unser grosser Liebling, ist bereit für den Frühling und den Sommer.

19. März 2014

Diese Woche hatten wir einen Termin bei der Tierärztin. Ritchie hat mich einmal mehr verblüfft. Er hat es so toll gemacht! Da wir ja wissen, dass er es nicht so mag, wenn ihn fremde Leute einfach so anfassen, und beim Tierarzt geht eine Untersuchung ja nicht ohne Anfassen, habe ich Ritchie einen Maulkorb angezogen. Das hilft vor allem auch uns Menschen, damit wir nicht angespannt sind, denn das spührt der Hund und wird auch unruhig, und das, was man nicht will, passiert dann eben...
Ritchie hat so gut mitgemacht, dass er sich sogar am Ende der Untersuchung und Besprechung auf dem Untersuchungstisch seitlich hingelegt hat. Wow!!! Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.

09. März 2014

Ritchie hat das grosse Glück, schon bereits ein zweites Mal mit uns in die Ferien fahren zu können. Kein anderer Pflegi hatte diese Möglichkeit vor ihm. Am Ferienort steht bereits ein grosses Hundebett mit zwei Gudis bereit. Und ein Hundenapft, bzw. die Loft Tankstelle steht auch schon da. Wie schön, wenn Hunde so willkommen sind!
Die wunderschöne, weite Landschaft lädt zum Laufen ein. Grosse Spaziergänge stehen auf unserem Ferienprogramm.
Heute hat Ritchie im Wald bereits seinen ersten Fund gemacht. Ein Rehbein samt Hüfte hat der "Kerli" gefunden.
Was da wohl noch alles für Überraschungen auf uns warten?



16. Februar 2014

Wir haben zu einem Spaziergang mit einem nicht kastrierten Deutschen Jagdterrier Rüden abgemacht. Ich war sehr gespannt, wie das mit den beiden Jungs gehen würde.
Als Ritchie Balin sah, hat er sich nicht aufgeregt, er ist ruhig geblieben. Wir sind dann eine Zeitlang neben einander hergelaufen, so wie ich das immer mache, bei einem neuen Kennenlernen. Die Blicke der beiden Rüden schweiften immer wieder zueinander. Auf diese Art haben sie jeweils die Gelegenheit, den anderen zu beobachten und schon ganz viele     Informationen von einander zu bekommen, ohne  sich gleich einem direkten Kontakt auszusetzen. Das hilft ihnen, ein Bild vom anderen zu bekommen. Sie haben dann auch probiert näher zum anderen Hund hin zu kommen. Doch noch war der Zeitpunkt dazu nicht gegeben.
Bald darauf durften sie sich auch direkt beschnüffeln. Ritchies Rute bewegte sich hin und her, und er wollte wissen wer Balin ist. Es ist schön mit anzusehen, dass jetzt Ausdruck und Emotion im Körper von Ritchie zu sehen sind. Kein steif werden, nein, sein Körper ist in Bewegung.  Es ist auch gut zu erkennen, dass er vorsichtig und zurückhaltend ist, kein Draufgänger. Die beiden Hunde sind sich sympathisch! So toll, wie Ritchie bereit ist, sich auf Neues einzulassen.

02. Februar 2014

Ich bin so stolz auf Ritchie! Er hat sich so toll entwickelt. Eine Vertrauensbasis aufzubauen, braucht neben Zeit auch Respekt für einander. Das Respektieren von Eigenheiten, Angewohnheiten, oder einfach der Art wie eine Persönlichkeit ist.
An Ritchie sieht man wunderbar, wie sein Wesen immer mehr zum Vorschein kommt. Nicht nur wir Menschen wollen als Induviduen wahrgenommen werden, nein auch jeder Hund will das. Und wenn wir ihnen den Raum geben, können wir nur staunen, was da zum Vorschein kommt.
Ritchie fängt jetzt an zu knurren oder zu bellen, wenn ihm etwas suspekt, nicht angenehmen, oder für ihn nicht einzuordnen ist. So toll, wie er entdeckt, dass dies Kommunikationsmöglichkeiten sind, die er benützen darf um sich mitzuteilen. Noch ist er am lernen und üben, doch ich bin überzeugt, dass wenn er da fortan gut geleitet wird, weitere Fortschritte folgen werden.

Silvester / Neujahr 2014

Am Silvestermorgen haben Ritchie und ich uns mit Barbara und ihrer Weimaranerhündin Ginger zum Nebel-Spaziergang verabredet. Dabei sind wir an einer Weide mit glücklichen Schweinen vorbeigekommen. Durch unseren Geruch und unser Geplapper aufgeweckt, sind sie aus ihren Hütten hervorgekommen. So tolle Tiere! Ritchie hat sie interessiert beobachtet. Angst hatte er nicht, vor diesen sanften Riesen. Cool.
Am Nachmittag sind wir -Roger, Ritchie und ich- auf den nächst höheren Hügelzug gefahren, um dem dicken Nebel zu entfliehen. Und wirklich..... im warmen Sonnenschein sind wir dann über dem schön anzusehenden Nebelmeer gelaufen.
Zum Abschluss des Jahres 2013 habe ich noch eine Spur für Ritchie gelegt. Dafür bin ich quer über eine Wiese durch den Wald vorausgelaufen und habe mich hinter einem Baum versteckt. Ritchie mit Roger im Schlepptau hat die Spur gut aufgenommen und mich auch gefunden, Diese Übung macht Ritchie viel Freude, und man könnte das noch viel besser ausbauen.
Heute am Neujahrstag haben wir mit Ritchie einen grossen Spaziergang gemacht. Auf solchen Spaziergängen haben wir mit unseren Pflegehunden schon verschiedenste Tiere gesehen. Hasen, Rehe, Dachse und Füchse. Sogar eine ganze Fuchsfamilie haben wir beim Spielen beobachten können. Ach ja und Eila (Wolfsspitz) hat mir sogar einen Frischling gezeigt. Und heute haben wir mit Ritchie zusammen eine Gämse gesehen. Ja, bei uns im Kanton Schaffhausen gibt es Gämsen. Und eine solche, haben wir heute gesehen. Eine Première für uns. Was für ein toller Einstieg ins Jahr 2014! Wir sind gespannt was uns das Neue Jahr noch alles bringen wird.

17. Dezember 2013

Heute haben wir einen Termin beim Hundecoiffeur. Ritchie und ich sind beide gespannt, wie das wohl gehen wird.
Bis anhin habe ich das lange Fell an und zwischen den Pfoten, an den Läufen, den Ohren, und wo es sonst gerade notwendig war, selber zurück geschnitten.
Mit dem ersten Coiffeurbesuch habe ich ganz bewusst gewartet. Es ist mir wichtig, dass zuerst die Beziehung und das Vertrauen zwischen mir und Ritchie genug gewachsen ist, und damit eine gute Grundlage vorhanden ist, bevor Ritchie auf einen Coiffeurtisch kommt.
Wie immer bin ich auch diesmal beim Schneiden mit dabei. Das ist mir sehr wichtig, da Ritchie nicht alleine gelassen werden soll mit einer ihm fremden Person und Situation. Unsere Hundecoiffeuse Mireille ist da sehr offen und unkompliziert. Sie bringt auch das nötige Feingefühl mit. Das ist Gold wert.
Zu Beginn ist Ritchie unsicher und angespannt. Es zeigt sich, dass es gut ist, dass ich mit dabei bin. Doch im Lauf des Schneidens kann sich Ritchie immer mehr entspannen. Schön das so mitzuerleben!
Ritchie sieht jetzt toll herausgeputz aus, mit seiner neuen Frisur. Ein richtiger Sunnyboy! Wow, was für ein schöner Cocker Rüde!


14. Dezember 2013

Ich habe entdeckt, dass Ritchie sehr geschickt Gegenstände vom Boden aufnehmen kann. Das kann eine Petflasche, ein Plastikdöschen, Socken, eine Handcrèmetube, ja sogar ein Couvert oder ein Blatt Papier sein. Also probiere ich das jetzt in den Alltag mit einzubauen. Wenn ich Wäsche runtertragen muss, hilft mir Ritchie dabei und trägt die Socken mit. Wenn ich eine leere Petflasche in den Sammelkorb legen muss, macht das jetzt Ritchie. Blätter und Couverts aufzuheben ist schon grosse Kunst. Beides kann Ritchie noch nicht aufheben, ohne dass dabei etwas beschädigt wird. Doch ich bin überzeugt, dass wenn weiter mit ihm geübt wird, er auch das erfolgreich hinbekommt.

27. November 2013

Der Geniesser am "Sünnele"!!!




15. November 2013

Gestern haben wir uns zu einem Spaziergang mit einer Cockerdame getroffen. Ritchie hätte eigentlich gerne mit der Hundedame gespielt. Doch die zeigte ihm lautstark die kalte Schulter. Schade!
Ritchie hat sich so gentlemanlike gegeben. Er hat ihr "Nichtwollen" akzeptiert und hat sie während des ganzen Ausflugs in Ruhe gelassen.
Ich bin so stolz auf Ritchie. Er hat diese Situation ganz super gelöst.
Heute werden wir noch auf einen Spaziergang mit einer Weimeranerin gehen. Mit ihr sind wir schon einige Male unterwegs gewesen. Auch da klappt es gut. Hier ist es so, dass Ritchie nicht spielen will. Dies teilt er nicht lautstark mit, sondern mit Zurückhaltung und Ausweichen. Ginger -so der Name der Dame- akzeptiert das gut.
Es ist schön zu sehen wie dieses "Nichtwollen" von Hunden auf verschiedene Arten  gelöst wird. Dabei ist nicht die eine gut und die andere schlecht. Es wird einfach nach der jeweiligen Situation und Typenneigung damit umgegangen.

07. November 2013

Geburtstag!
Heute ist Ritchies Geburtstag; sein zweiter.
Happy Birthday, lieber Ritchie!



Wir wünschen Dir alles Gute, und dass Du weiterhin so ein aufgeweckter, freundlicher, fröhlicher und neugieriger Hunderüde sein darfst. Dass Du viele neue und gute Erfahrungen machen kannst, die Dich in Deiner Hundepersönlichkeit stärken und erbauen. Und natürlich wünschen wir Dir, dass Du das beste neue Zuhause bekommst, dass es für Dich gibt!
Deine DogSandy Family

04. November 2013

Bei diesem nassen Wetter werden die Pfoten von Ritchie nicht nur nass, sondern auch Sand und Dreck setzen sich in den Pfotenballen fest. Beim Gehen spritz es, und so wird auch noch der Bauch nass und schmutzig. Darum heisst es dann nach dem Laufen, ab in die Badewanne. Ritchie ist sehr kooperativ und macht gut mit. Das ist eine grosse Erleichterung.
Auch das Abtrocknen ist kein Problem.
Beim Pfötli geben ist er ein Musterschüler. Ohne Aufforderung gibt er das linke Vorderbein und danach das rechte. Er hat dies von Anbeginn an so toll gemacht. Das Kuscheln im "Tüechli" zum Abschluss geniesst er dann ausgiebig.

23. Oktober 2013

Es regnet. Regen ist nicht so Ritchies Wetter. Er kommt zwar mit auf den Spaziergang, doch die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Ritchie hat die Angewohnheit beim Spazieren gehen, nicht gross nach links oder rechts zu schnuppern, sondern fadengerade vorwärts zu laufen. Es macht den Anschein, als wenn er ein Ziel (das aber nicht da ist) in der Ferne anpeilt. Oder wie wenn er auf den Zug eilen müsste.
Anstelle von Rundwegen laufe ich deshalb oft die gleiche Strecke zurück nach Hause. Dann hat Ritchie plötzlich Zeit zu schnuppern.
Was ich auch gerne mache ist vermehrt über die Wiesen oder abgeernteten Felder zu schlendern. Das findet Ritchie toll! Das ist spannend, und es gibt viel zu riechen.
Heute haben wir z.B. Wühlspuren von Wildschweinen entdeckt, die im Herbst wieder vermehrt zu sehen sind. Die hat Ritchie ganz ausgiebig beschnuppert. Auf dem nach Heimweg hat er mir danach sämtliche "Aufwühlungen" von Wildschweinen angezeigt.
Er hat eine Aufgabe gehabt, die er gewissenhaft erledigt hat.

19. Oktober 2013

Einen herrlichen Herbsttag haben wir. Bunte Wälder, warmer Sonnenschein. Ritchie ist wie immer. Ihm scheint Jana nicht wirklich zu fehlen.
Doch heute morgen habe ich eine rührende Szene beobachten können, die mich sehr berührt hat: Janas Fell war weiss, lang mit dichter Unterwolle. Es gab keine bestimmte Jahreszeit, bei der sie ihr Fell wechselte. Es geschah laufend. Und so hat es draussen auch immer wieder Haar- bzw. Fellwolken von Jana. Und eine solche "Wolke" lag im Gras. Ritchie hat sie ganz lange beschnuppert, immer wieder. Er kam nicht los davon. Jana ist gegangen, doch sie hinterlässt ihre Spuren........auch bei Ritchie.

17. Oktober 2013

Ein schwerer Tag! Der Tag an dem alles anders läuft und der Tag nachdem vieles anders sein wird!
Jana wird gehen. Gehen von dieser Welt um an einem vollkommenen Ort zu leben. Eigentlich sollte ich mich freuen (kann ich auch zwischen durch), doch der Schmerz, Jana ziehen zu lassen, und dann ohne sie zu sein, ist gross.
Ritchie ist mit dabei. Ich lege mich immer wieder zu Jana hin um ihr Nahe zu sein. Mit ihr zu reden, sie zu streicheln, sie spüren zu lassen, dass ich da bin für sie. Natürlich tut es auch mir gut.
Ritchie hält sich im Hintergrund, kommt aber immer wieder zu uns. Das einemal um an Jana zu riechen, ein andermal um sich fest an mich zu drücken. Doch einige Mal kommt er wie ein Trampel daher, steigt über mich oder knapp über die Schnauze von Jana ganz unbekümmert. Doch das geht nicht. So muss er raus aus dem Zimmer, was er nicht so lässig findet.
So weh es tut, es zeigt mir, der Tod gehört zum Leben, und das Leben da bei uns wird .......... weiter gehen.

11. Oktober 2013

Ich war sehr gespannt, wie das Aufeinandertreffen zwischen Ritchie und unserer Jana bei unserer Heimkehr ablaufen würde. Ritchie war in den lezten Tagen Einzelhund, und dadurch im Mittelpunkt. So wurde er mit ungeteilter Aufmerksamkeit verwöhnt.
Wird er Jana angehen bzw. "zickig" auf sie reagieren, weil er nach diesen Tagen meint, er hätte alleine Anspruch auf mich?
Nein! Nichts von alledem. Er hat sich ganz ruhig von Jana abriechen lassen. Für Jana war das sehr wichtig um all die Düfte aufnehmen zu können, die Ritchie von seinem Ausflug mitgebracht hatte.
Toll, ich habe mich sehr gefreut über seine gelassene Reaktion.

10. Oktober 2013

Ich bin mit Ritchie alleine unterwegs. Roger hat uns unten im Dorf ausgeladen, damit Ritchie und ich noch etwas zu Fuss spazieren können. Obwohl es neblig ist, geniessen wir es beide in der herbstlichen Natur unterwegs zu sein. Wie im Herbst üblich sind die Rindli auf den Weiden. Sie sind sehr neugierig und schauen sich Ritchie genau an und folgen uns, wenn wir an den eingezäunten Weiden entlang laufen. Auf dem Weg in unseren Weiler müssen wir eine eingezäunte Weide durchqueren. Das wäre ja kein Problem, wenn da nicht diese werdenden Kühe wären. Soll ich umkehren und den Autoweg benutzen? Ich kann nicht abschätzen wie aufdringlich die Rinder sein werden und wie sich Ritchie an meiner Seite benehmen wird. Nach kurzer Überlegung wage ich es. Ich gehe ruhig, aufrecht und mit festen Schritten los. Zwei Tiere nähern sich uns von hinten, ich drehe mich kurz um und gebe ihnen zu verstehen, dass sie Abstand halten sollen. Sie akzeptieren es. Doch vor uns, mitten auf unserem Weg steht noch ein Rindviech. Es steht blöderweise so da, dass es uns nicht kommen sieht. Was jetzt?..........Alles gut gegangen! Gott sei Dank. Ritchie ist eng an meiner linken Seite geblieben, hat weder gebellt noch probiert, an die Rindli ran zu gehen. Sein vertrauenvolles Verhalten hat das Passieren gut möglich gemacht. Gut haben wir es gewagt! Das hat uns beide gestärkt und auch das gegenseitige Vertrauen gefördert.

08. Oktober 2013

Heute haben wir Kempten i.A. besucht. Da ich mit Ritchie noch nie in einer Stadt unterwegs war, beschlossen wir, ihn mitzunehmen.
Die vielen Leute, die verschiedenen Gerüche in der Luft und am Boden, die vielen Hunde, Tauben, und nicht zu vergessen die verschiedensten Geräusche sind wie eine Welle über Ritchie gekommen, so dass ich nach einer Viertelstunde beschlossen habe, unseren Ausflug zu beenden. Wir Menschen vergessen oft, dass Hunde viel mehr Eindrücke aufnehmen als wir. Allein schon durchs Riechen.

                                                  
                                                     
Zitat aus Wikipedia:
"Geruchssinn: Die Nase, das Riechorgan des Hundes, ist wesentlich empfindlicher als die des Menschen. Hunde zählen zu den Nasentiere Makrosmatikern. Grob zu erkennen ist der ausgeprägtere Geruchssinn schon an der Anzahl der Riechzellen, wobei es zwischen den Hunderassen erhebliche Unterschiede gibt. In etwa kann man sagen: je länger die Hundeschnauze, desto besser das Riechvermögen. So hat der Mensch fünf Millionen Riechzellen, der Dackel 125 Millionen und der Schäferhund 220 Millionen. Zur Beurteilung der Riechleistung reicht das aber bei weitem nicht aus: Messungen haben ein im Vergleich zum Menschen etwa eine Million Mal besseres Riechvermögen ergeben. Der Hund kann in kurzen Atemzügen bis zu 300 Mal in der Minute atmen, so dass die Riechzellen ständig mit neuen Geruchspartikeln versorgt werden."

Weniger ist oft mehr! So auch bei unserem Ausflug in die Stadt. Kaum war Ritchie in seiner Autobox, hat er tief geschlafen, um dabei all das Erlebte zu verarbeiten.

07. Oktober 2013

Für ein paar Tage machen wir Ferien. Ritchie darf mit. Autofahren ist kein Problem für den Charmeur.  Auf der ganzen Fahrt hört man gar nichts von ihm. Er verhält sich ganz ruhig, rollt sich zusammen und döst oder schläft sogar.
Am Ziel angekommen, wird die Ferienwohnung von Ritchie genau angeschaut und durchgeschnuppert. Er ist ganz "chribelig" nervös. So "zablig" kenne ich ihn ja noch gar nicht. Wir haben ihm seine Falt-Hundebox mitgenommen. Da darf er jetzt rein, damit er wieder runterfahren kann. Die feine Rinderhaut, die er bekommen hat, kann er aber nicht gleich geniessen. Er beobachtet uns zuerst noch eine Weile. Er braucht die Sicherheit, dass wir auch da bleiben. Und die bekommt er.

28. September 2013

Wir sind jetzt schon ein paar Mal mit dem Velo unterwegs gewesen. Ich kombiniere das Laufen am Rad mit dem "gängigen" spazieren. So kommt auch das Schnuppern und das Versäubern nicht zu kurz. Wichtig ist, dass man den Hund beim Fahren nicht schneller als im Trab neben sich herlaufen lässt. Ritchie macht es sehr gut. Man merkt dass er das Am-Springer-Laufen schon kennt. Zu Beginn hat er den Drang zu ziehen und ein flotteres Tempo anzuschlagen, doch er passt sich sehr bald gut an. Es macht Spass, mit Ritchie unterwegs zu sein.

22. September 2013

Auch diesen Sonntag haben wir für Ritchie Spuren gelegt. Es war faszinierend ihm zuzusehen.
Er ist dann ganz in seinem Element. Sein ausgeprägter Geruchssinn hat ihn jedesmal ans Ziel gebracht.
Damit hat er uns bestätigt, dass es vor einer Woche kein Zufall, kein Glück war, sondern Können.
Ein Naturtalent, "unser" Ritchie!

15. September 2013

Heute ist Sonntag. Mein Mann Roger kommt mit auf den Spaziergang. Eine gute Möglichkeit, um zu schauen, ob Ritchie eine Spur aufnehmen kann. So bleibt Roger mit ihm am Waldrand stehen, und ich laufe quer durch den Wald und verstecke mich hinter einem Baum. Ritchie nimmt sofort meinen Geruch am Boden auf und folgt meiner Spur. Die Nase bleibt immer auf dem Boden. Man könnte fast meinen, sie sei durch einen Magneten am Waldboden fixiert. Und wirklich: Ritchie findet mich auf Anhieb. Super!!!
Es war eine kurze Spur. Vielleicht war es einfach Glück, was die Freude am Erfolg jedoch in keiner Weise schmälert.

12. September 2013

Ritchie kommt langsam in unserer Familie an. Er kennt die Leute, die ein- und ausgehen. Auch wird er immer mutiger, nein, man kann sogar sagen frecher! Sachen ausprobieren, Ansagen austesten oder auch 'Mödeli' einführen. Ein junger, lustiger, frecher Lausbub.
So anhänglich Ritchie im Haus sein kann, so autonom ist er auf den Spaziergängen. Dort möchte ich dem Jüngling gerne zeigen, sozusagen Anstösse geben, dass es viel lässiger ist, mit seinem Menschen zusammen draussen unterwegs zu sein. Mal sehen, wie weit wir kommen.

05. September 2013

Am Ende des Tages, wenn es Zeit zum Schlafen gehen ist, ziehe ich Ritchie das "Gschtältli" aus. Einmal davon befreit, ergriff Ritchie heute die Gelegenheit, es noch ganz genau abzuschnuppern. Alles um in herum interessierte ihn nicht mehr . Die Gerüche an seinem Brustgeschirr hatten Vorrang. Was er da wohl alles noch riechen konnte? Er nahm sich richtig viel Zeit dafür. Faszienierend!!! Mit den so entstandenen Erinnerungen ging es ab in die Box. Von welchen Geruchsmomenten dieses Tages träumt er wohl?


04. September 2013

Gerüche faszinieren Ritchie. Ja klar, Hunde riechen, schnüffeln viel und gerne. Ein Stöberhund, denn genau dazu wird ein Cocker Spaniel gezählt, sowieso. Doch ich meine nicht dieses Riechen. Wenn wir draussen sind, hat er allein mit den Gerüchen in der Luft viel zu tun. Man kann richtig sehen, wie er sie einfängt und es dann im Kopf beginnt zu rattern, wie er versucht die Gerüche zu definieren, zu ordnen - einzuordnen.


03. September 2013


Ritchie ist Jana (unserer Hündin) mit Zurückhaltung begegnet.
Trotzdem hat er sich beschnüffeln lassen und wollte natürlich auch Janas Geruch erkunden.
Söckli (unser Büsi) hat sich noch nicht wirklich mit Ritchie eingelassen.  
Gestern Abend kam es dann doch zu einer flüchtigen Nase an Nase-Begrüssung.
Ritchie ist "gwundrig" auf Söckli, geht aber ruhig und ohne grosse Hektik mit der Situation um.
Söckli braucht im Moment noch Distanz und Zeit, ganz nach dem Motto: Alles zu seiner Zeit.


02. September 2013

Ritchie ist bei uns eingezogen. Ein junger, kecker, fröhlicher und freundlicher Cocker Spaniel.
Wir sind gespannt, was wir alles zusammen erleben werden.
In der ersten Nacht haben wir alle ganz prima "pfused".



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